Endlich das richtige Tool gefunden?

Evernote

Evernote (Photo credit: Wikipedia)

Wie ich hier schon einige Male erwähnt habe, bin ich schon lange auf der Suche nach einer komfortablen Lösung um meine Trades zu dokumentieren. Ich war immer der Meinung das die statistische Auswertbarkeit eine große Rolle spielt und mindestens genauso wichtig ist wie seine Gedanken zu einem Trade zu notieren. Mittlerweile denke ich da anders. Sehen wir es mal realistisch, ich betreibe keinen Fonds oder ähnliches, ich bin niemandem Rechenschaft schuldig und ich handele nicht so viel dass ich am Ende des Tages vollkommen den Überblick über meine Transaktionen verliere. All das schiebt die Anforderung “Auswertbarkeit” ziemlich weit nach unten auf meiner Wunschliste an nützlichen Features eines Trading Journals.

Was ist Evernote?

Nun wurde ich auf Evernote aufmerksam gemacht. Ein Tool mit dem man sehr einfach Notizen anlegen kann und diese ziemlich frei mit weiteren Informationen und Daten anreichern kann. Auf http://evernote.com/video/#OlOLXWvaIy0|1|1 gibt es ein Einführungsvideo was die Funktionen erklärt. Der Anlass Evernote zu nutzen war zwar weit ab vom Trading, aber ich habe nach kurzer Zeit gemerkt dass es sich auch sehr gut als Trading Journal nutzen lässt.

Wie lässt es sich als Trading Journal nutzen?

Mit dem Tool lassen sich auf Knopfdruck Screenshots erstellen und diese sofort als Notiz abspeichern. In der erstellten Notiz kann man nun weitere Aufzeichnungen machen. Ich notiere mir hier beispielsweise verschiedene Eckdaten zum Trade wie zum Beispiel Einstiegskurs und Positionsgröße. Jede Notiz hat bei mir mindestens drei Screenshots: die “Großwetterlage” also der Trend auf der übergeordneten Zeiteinheit, der Einstieg auf der gehandelten Zeiteinheit und später der Ausstieg. Gegebenenfalls erstelle ich weitere Screenshots wenn ich zum Beispiel einen Stopp verschiebe und der Meinung bin dazu etwas notieren zu müssen. Zusätzlich baue ich noch eine Checkbox die ich aktiviere wenn der Trade nicht regelkonform war.

Die alten Laster…

So ganz möchte ich mich aber trotzdem nicht von meiner alten Liebe “Auswertungen” verabschieden. Eine rudimentäre Kategorisierung erreiche ich in Evernote durch Tags. Jede Notiz kann mit Schlagwörtern, sogenannten Tags, versehen werden (das gleiche passiert übrigens mit jedem Post in diesem Blog hier


Aufgrund meiner bisherigen Verluste und fehlender Lust habe ich im Herbst vorläufig aufgehört zu traden um erstmal wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Ich habe seit meiner ersten Kontoeröffnung im Juni 2010 einige Phasen durchgemacht, die, wie ich nun weiß, für die meisten Anfänger typisch sind. Am Anfang war das was ich Trading nannte ein wildes rumgezocke. Das Konto schrumpfte innerhalb kürzester Zeit um zweistellige Prozentwerte. Anschließend hatten mich allerlei Handelssysteme in ihren Bann gezogen, die ich einfach blind befolgen wollte und hoffte damit erfolgreich zu werden. Zu sehen an meinem Beitrag zum “Ichimoku-Trading“. Ich will das System nicht verteufeln. Es kann sicher funktionieren, aber ohne tieferes Verständnis dessen was man dort tut und durch blindes Regeln befolgen wird das nie etwas. Das gilt für jedes System was man diskretionär handeln möchte. Zwischenzeitlich habe ich auch versucht anhand einfacher technischer Analysemittel und mit Hilfe von Fibonacci-Retracements zu handeln. Auch das war kurzzeitig erfolgreich. Allerdings bestand das Problem dass ich mich zu wenig mit dem auseinandergesetzt habe was ich eigentlich tue weiterhin. Ich habe mich außerdem von kleineren Verlustserien sehr schnell verunsichern lassen. Zuletzt habe ich mich dann auf das besonnen was ich über Trading wusste, oder glaubte zu wissen und habe nach markttechnischen Regeln versucht zu handeln. Auch das hat wieder zu Verlusten geführt, sodass mein Konto am tiefsten Punkt nur noch 40 % von dem betrug, was ich im Juni 2010 eingezahlt hatte.

Ich habe daraufhin begonnen das große Buch der Markttechnik von Michael Voigt erneut zu lesen. Ich hatte das Buch bereits vor 2 Jahren gelesen, aber war damals eindeutig noch nicht weit genug um die Inhalte wirklich zu verstehen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ich wirklich nur gelesen habe und damals noch nicht nebenbei getradet habe. Somit konnte ich das was ich gelernt habe auch nicht ausprobieren und nicht wirklich verinnerlichen. Nach dem erneuten lesen wurde mir die oben beschriebene “Marktblindheit” wieder bewusst. Das beste System hat keinen Sinn wenn man völlig entgegengesetzt zu aktuellen Marktgegebenheiten wie zum Beispiel einem intakten Trend handelt.

Seit kurz vor Weihnachten habe ich nun wieder mit dem Trading begonnen. Trotz immer wieder auftretender Verluste und natürlich auch noch Fehlern meinerseits läuft es gut und macht vor allem wieder Spaß. Ich lasse mich von Verlusten nicht mehr zu sehr mitreißen, auch wenn sie kurz hintereinander auftreten. Sollte ich mich dann doch mal ärgern ist das wichtigste einfach mit dem traden für diesen Tag aufzuhören. Andernfalls kann es schnell zu Kurzschlussreaktionen kommen.

In einem weiteren Artikel werde ich Beispieltrades zeigen die Markttechnisch gehandelt wurden. Darin werde ich auch auf die Vor- und Nachteile des Brokers Oanda eingehen.

Ich beschäftige mich in letzter Zeit wieder zunehmend mit langfristigem Investieren und Vermögensaufbau. Im Zuge dessen habe ich Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs von Gerd Kommer gelesen. Das Buch beschäftigt sich, wie der Titel schon sagt, mit ETFs, Indexfonds etc. und vertritt den Ansatz des passiven investierens. Das heißt, dass ausschließlich in passiv gemanagte Produkte investiert wird und aktive Fonds bewusst ignoriert werden. Kommer unterlegt den Ansatz mit zahlreichen Zitaten und Studienergebnissen die belegen, dass der passive Ansatz langfristig besser abschneidet als der aktive, welcher immer nur über kurze Zeiträume hinweg den Markt outperformed.

Ich habe mir deshalb selbst Gedanken gemacht wie ich zukünftig meine Ersparnisse anlegen möchte. Ich orientiere mich dabei an den Vorschlägen aus dem Buch von Gerd Kommer und teilweise an einem Musterdepot aus einem Forum:
http://www.wertpapier-forum.de/topic/15996-etf-langfristdepot-fur-kleinere-vermoegen/

Bevor ich überhaupt irgendwelche Investitionen tätige, lege ich Wert darauf immer eine Notfallrücklage von 2-3 Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto zu haben.

Das Depot wird sich in einen risikolose und einen risikobehafteten Anteil aufteilen. Die Aufteilung wird dabei nach Lebensalter, Vermögenslage und, GANZ WICHTIG, dem Humankapital richten. Mit Humankapital ist das, bis zum Rentenalter, zu erwartende Einkommen gemeint (was natürlich auch u. A. direkt mit dem Lebensalter in Zusammenhang steht). Das Humankapital eines 20 Jährigen ist in den meisten Fällen größer als das eines 50 Jährigen, da der 20 Jährige noch eine längere Erwerbstätigkeit vor sich hat und sein Gehalt tendenziell stärker steigen wird als das des 50 Jährigen.

Da ich noch recht jung bin und meinen Vermögensaufbau erst vor einiger Zeit gestartet habe, beträgt der risikolose Anteil meines Depots nur 20 % des Anlagebetrags.
Diese 20 % möchte ich in Tagesgeld, Festgeld und Staatsanleihen anlegen. Da ich noch keinen Plan habe nach welchen Kriterien ich mich zwischen Tages-/Festgeld und Staatsanleihen entscheide, liegt vorerst alles auf einem Tagesgeldkonto.

Der risikobehaftete Teil entspricht demzufolge 80 % des Anlagebetrags und wird folgendermaßen aufgeteilt:

  • 45 % Large Caps weltweit —> MSCI World
  • 30 % Europa —> MSCI EMU/Euro Stoxx
  • 25 % Emerging Markets —> MSCI Emerging Markets

Bei der Auswahl der Fonds achte ich vor allem auf die Höhe der Verwaltungsgebühr und die Ausschüttungsart. Einen thesaurierenden ETF ziehe ich einem ausschüttenden bei gleicher Gebühr vor. Um nicht nur die Large Caps mit dem MSCI World abzudecken und gleichzeitig die eigene Währungszone stärker zu gewichten, wird der MSCI EMU bzw. der Euro Stoxx mit aufgenommen welche auch Mid- und Small-Caps beinhaltenin Euroland beinhaltet. Die Gewichtung der Emerging Markets orientiert sich ungefähr am weltweiten BIP-Anteil.

Vorschläge für die oben definierte Aufteilung:

Von den Gebühren her sind die ETFs einem aktiv gemanagetem Fonds weit überlegen. Ich habe trotzdem darauf geachtet möglichst die günstigsten Auszuwählen. Bei den MSCI World und Emerging Markets ETFs weiß ich nicht ob es sich jeweils um den genau gleichen Index handelt, da db x-trackers immer das “TRN” (Total Return Net) mit angibt.

Ab einer Anlagesumme von 10.000 € möchte ich zusätzlich Rohstoffe und Immobilien beimischen. Die gesamte Allokation verschiebt sich dabei natürlich. Eine Aufteilung könnte folgendermaßen aussehen:

  • 35 % Large Caps weltweit —> MSCI World
  • 20 % Europa —> MSCI EMU/Euro Stoxx
  • 20 % Emerging Markets —> MSCI Emerging Markets
  • 15 % Rohstoffe —> Index noch nicht ausgewählt
  • 10 % Immobilien —> Index noch nicht ausgewählt

Die Auswahl eines passenden Rohstoffindex fällt mir recht schwer da in jedem Index andere Schwerpunkte enthalten sind. Der GCSI hat eine starke Energielastigkeit, DJ-UBS und CRB sind recht ausgewogen und der RICI ist sehr breit diversifiziert und wird jährlich von Jim Rogers und seinem Team neu ausgerichtet. Auch der DLBCI – OY Balanced, welcher sein Rebalancing durch Rolleffekte versucht zu optimieren, ist eine Möglichkeit. Beim RICI und DLBCI geht leider der passive Ansatz etwas verloren.

Zu Immobilien habe ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht und weiß auch nicht ob es sich wirklich lohnt darin zu investieren.

Ich habe mir eine Tabelle erstellt welche mir die Aufteilung und die Entwicklung über die nächsten 12 Monate anzeigt. Es wird berechnet wie lange in die Notfallrücklage investiert werden muss und ab wann Rohstoffe sowie Immobilien beigemischt werden. Ich habe die Tabelle mit LibreOffice Calc erstellt. In MS-Excel treten leider noch Fehler auf, die ich bisher nicht beheben konnte. Die Tabelle biete ich hier zum Download an. Alle Zahlen die momentan eingetragen sind, sind rein fiktiv.

Download

Mein Live Account besteht nun seit etwas mehr als einem Jahr und es gab während dieser Zeit, wie eigentlich nicht anders zu erwarten war, einige Auf- und Abwärtsphasen auf dem Konto. Leider überwiegen die Phasen in denen ich nicht profitabel gehandelt habe. Auch wenn ich den Grund für den immer wieder auftretenden Performanceabfall nicht finden konnte, hat mich während des ganzen Jahres gestört dass ich bei ActivTrades durch die minimale Lotsize von 0,01 bei meiner Kontogröße kein passendes Moneymanagement betreiben konnte. Ich musste mich oft entscheiden ob ich einen Trade mit sehr engem Stop eingehe oder gar nicht trade. Auf Dauer ist das nicht nur frustrierend sondern auch teuer. Wenn ich den Stop aufgrund meiner eigens aufgestellten Risikobegrenzung nicht in vernünftigem Abstand zum Kurs platzieren kann, steigt die Wahrscheinlichkeit dass ich ausgestoppt werde und sich der Kurs anschließend so entwickelt wie ich es ursprünglich angedacht hatte. Das ist in den über 500 Trades auf meinem Konto unzählige Male vorgekommen.

 
Mein Konto weist momentan einem Drawdown von ca. 35 % auf. Grund genug um die Notbremse zu ziehen und zu einem Broker zu wechseln bei dem ich auch mit sehr kleinem Konto die Chance habe profitabel zu handeln. Ich habe mich dabei für Oanda entschieden. Dass ich dort meine Positionsgröße bis auf einen Dollar genau bestimmen kann wusste ich bereits vorher, allerdings wollte ich krampfhaft beim Metatrader bleiben. Davon habe ich mich jetzt erst einmal losgesagt. Auch wenn es bei Oanda mittlerweile möglich ist mit dem Metatrader 4 zu handeln, werde ich zunächst die hauseigene Oberfläche nutzen.

Leider kann ich meine Trades bei Oanda nicht mehr automatisch bei myfxbook.com veröffentlichen. Ich werde aber noch nach einer Lösung suchen, um auch die möglichst komfortabel dokumentieren zu können.

Lange habe ich vor mir hergeschoben was ich schon seit mindestens 2 Jahren weiß. Das Führen eines Tradingtagebuchs ist immens wichtig! Zwar werden meine Trades schon seit letztem Jahr bei www.myfxbook.com erfasst, aber erst vor etwas einem Monat habe ich angefangen diese auch mit Kommentaren zu versehen. Ich gebe zu dass nicht lückenlos jeder Trade kommentiert ist, aber die meisten seit 09.03.2011 sind es und nicht kommentierte Trades sind mittlerweile die absolute Ausnahme (oder viel mehr Ausrutscher). Die Kommentarfunktion bei myfxbook.com eignet sich zwar nicht um später statistische Auswertungen, zum Beispiel zu gewählten Trailing Stops, zu machen, aber der Sinn des eigentlichen Tagebuchs wird allemale erfüllt.

Bis ich nun selbst angefangen habe mein “Tagebuch” zu führen, habe ich es immer als notwendiges Übel angesehen welches man irgendwann mal angehen muss. Nun merke ich aber, dass mich das schiere Kommentieren des Trades oft dazu führt, doch noch einmal nachzuschauen ob ich alles bedacht habe und vor allem ob ich mich an meine Regeln halte.

Ein weiterer Effekt ist das erhöhte Commitment (Begriff aus der Behavioral Finance; wird in einem späteren Beitrag von mir aufgegriffen) zum Trade. Durch das Aufschreiben entsteht eine stärkere psychologische Bindung zur getroffenen Entscheidung und es fällt mir dementsprechend schwerer diese Entscheidung zu revidieren oder zu verändern. Ich komme somit nicht mehr allzu leicht in Versuchung meine eigens aufgestellten Regeln zu missachten. Dieses Commitment lässt sich noch weiter steigern indem man das Tagebuch auch der Öffentlichkeit zugänglich macht, und genau das werde ich hier tun.

Mein Profil findet ihr unter https://www.myfxbook.com/portfolio/artificial/53566. Zusätzlich wird ab sofort rechts über den Kategorien ein kleines Widget mit meinen aktuellen Stats zu sehen sein. Durch einen Klick darauf, gelangt man auch auf mein Profil.

Schon lange habe ich mich darüber geärgert dass mein Rechner zum Traden mit Metatrader eigentlich immer laufen muss; zumindest solange ich Trailing Stops oder irgendeine Form von Automatisierung nutzen möchte. Da man bereits ab ca. 10 € monatlich einen virtuellen Server mieten kann, habe ich einige Zeit darüber nachgedacht. Solange ich jedoch nicht über einen längeren Zeitraum profitabel bin, möchte ich mir keine Fixkosten aufhalsen. Somit habe ich meinen, sowieso schon bestehenden, Linux Server zuhause etwas aufgerüstet (für die Techniker: AMD Phenom X3 8450e, 4 GB Ram) und darauf per Virtualbox Windows XP installiert. Da Windows XP sehr genügsam ist was die Rechenleistung angeht, kann ich daneben problemlos noch eine weitere virtuelle Maschine starten und zusätzlich gängige Serverdienste (E-Mail, Fileserver, DNS, DHCP) betreiben.

Die Installation konnte ich sowohl über die Konsole, als auch über die grafische Oberfläche (ssh X-forwarding sei dank) starten. Die eigentliche VM habe ich nun über den “Headless-Mode” von Virtualbox gestartet und kann per Remotedesktop darauf zugreifen.

Ich habe heute den Umzug des Blogs zu einem neuen Provider vorgenommen (es kam leider auch zu einer kurzen Downtime) und habe auch direkt ein neues Theme installiert. Meiner Meinung nach ist es jetzt etwas übersichtlicher da nun rechts und links Menüs sind. Für Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit offen :)

Leider habe ich momentan sehr wenig Zeit zum Traden. Ich mache mir aber zunehmend auch um langfristige Kapitalanlage und Vermögensaufbau meine Gedanken. Ausschlaggebend war das Buch von Jim Rogers über Rohstoffe (siehe Rohstoffe), momentan lese ich zudem “Intelligent investieren” von Benjamin Graham.

Um mir die ganze fundamentale Sicht nun etwas vor Augen zu führen möchte ich gerne einige historische Daten in Bezug zueinander bringen. Das soll bewusst noch lange kein richtiger Backtest sein, da mir dazu noch das Wissen fehlt. Es wäre allerdings interessant zu wissen wo man historische Wirtschaftsdaten wie z. B. die Inflationsraten der letzten 20 Jahre kostenlos herbekommt. Kostenlose Kursdaten gibt es glücklicherweise. An dieser Stelle sei auf Blogeintrag von jblaustein verwiesen, welcher die verschiedenen Angebote sehr ausführlich vorstellt.

Für Tipps zu kostenlosen Wirtschaftsdaten bin ich dankbar :)

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Kurzes Update zum Blog. Ihr findet jetzt oben unter Kontakt ein Formular um mir eine E-Mail zu senden.Contact Form Wollte dieses Feature eigentlich schon einbauen als ich den Blog gestartet habe, aber bin erst jetzt dazu gekommen.

Während mein Trading eher mit mäßigem Erfolg verläuft, habe ich angefangen mich mehr mit langfristiger Kapitalanlage zu beschäftigen.
Angeregt hat das ganze ein Buch was ich schon seit einiger Zeit lesen wollte und nun endlich auch gelesen habe: “Rohstoffe – Der attraktivste Markt der Welt” von Jim Rogers.

Das Buch ist definitiv eine Empfehlung wert um einen Einblick in die Welt der Rohstoffe zu erlangen. Vor allem bekommt man einen sehr guten Eindruck davon wie groß die Auswirkungen der Rohstoffpreise auf die Gesamtwirtschaft sind. Um sich Informationen zu Importen und Exporten einzelner Länder, und damit auch zur Abhängigkeit von bestimmten Rohstoffen, zu beschaffen ist das CIA World Factbook ganz brauchbar. Ich suche noch nach spezifischeren Informationen die, vor allem auch digital auswertbar sind.

Was an dem Buch zu kritisieren ist, ist das ständige Bewerben des von Jim Rogers eigens geschaffenen Rohstoff-Index. An Eigenlob im Stil von “Schon vor x Jahren habe ich die Preisentwicklung von y vorhergesagt”, wird auch nicht gespart. Aber das bin ich leider aus Büchern solcher “Gurus” nicht anders gewohnt. Und Rogers gilt in Sachen Rohstoffe in jedem Fall als ein solcher.

Weitere und vor allen Dingen viel umfassendere Informationen bietet “The Handbook of Commodity Investing

Ich werde jetzt zwar nicht anfangen Rohstoff-CFD’s zu traden, aber im meinem langfrist Depot werde ich Rohstoffe auf jeden Fall berücksichtigen. Eventuell versuche ich mich auch mal an einer kleineren Spekulation, wenn ich mir einen bestimmten Rohstoff genauer angeschaut habe.